Offene Anfrage an Landrat Michael Makiolla PDF Drucken E-Mail

Sehr geehrter Herr Landrat Makiolla,

auf der 30-jährigen Jubiläumsveranstaltung der Frühförderstelle am 09.11.11 berichtete die Geschäftsführerin, Frau Hoffmann, dass mit der mit Kreistagsbeschluss vom 28.06.11 geänderten Zugangsregelung zur Frühförderung nicht wie seit Jahren üblich durchschnittlich etwa 60 Kinder pro Quartal Zugang zur Frühförderung bekommen, sondern dies aktuell in den letzten drei Monaten (August – Oktober) nur 16 Kinder waren, also nur ca. 25 %.




Dies lässt die Befürchtung aufkommen – so wurde es auch auf der Veranstaltung deutlich – dass nicht mehr alle förderungsbedürftigen Kinder erfasst werden, weil der bisherige niederschwellige Zugang geändert worden ist. Deshalb bittet die FWG-Gruppe öffentlich um Beantwortung der folgenden Fragen auf der Kreistagssitzung am 15.11.11:

  1. Sind die Angaben zu den Fallzahlen der letzten drei Monate in dieser ungefähren Größenordnung tatsächlich so richtig?
  2. Welche Ursachen gibt es für den starken Rückgang der Fallzahlen?
  3. Welche Maßnahmen sind geplant, um der auf der o.a. Veranstaltung geäußerten beunruhigenden Entwicklung entgegenzuwirken?

Die FWG-Gruppe nimmt die öffentliche Äußerung der Frühförderstelle sehr ernst, da die Frühförderung eine vorbeugende Maßnahme darstellt, um den sozialen Abstieg Einzelner, aber auch um soziale Folgekosten zu verhindern.


Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen

 

Helmut Stalz

(Sprecher der FWG-Gruppe)